Über
Meeting-Summarizer übersetzt ein Transkript in eine Arbeitsliste, nicht in einen Erlebnisbericht. Die Vorlage verlangt, dass jede Aussage einer Person, einem Ziel oder einem Punkt in einer der drei Listen "Entscheidungen", "Action-Items", "Offene Punkte" zugeordnet wird, und dass jedes Action-Item einen Owner sowie ein Datum trägt. Diese Struktur ersetzt das übliche Fliesstext-Protokoll, das niemand liest, durch ein Dokument, das am Tag nach dem Meeting in Jira, Linear oder Notion übernommen werden kann. Wer mit der Vorlage arbeitet, integriert sie idealerweise in einen Pipeline-Schritt, der das Transkript aus einem Konferenztool entgegennimmt, das Modell anspricht und die Action-Items strukturiert ausgibt. Damit verschwindet die Diskrepanz zwischen "wir haben es so besprochen" und "jemand hat es aufgeschrieben".
Praxisbeispiel
Ein typischer Einsatz mit kurzem, realistischem Transkript-Auszug. Der Systemteil definiert das Schema, der Userteil liefert das Material.
System: Du bist ein Meeting-Assistent. Wandle das Transkript in drei Listen: "Entscheidungen", "Action-Items", "Offene Punkte". Action-Items enthalten: "WER | WAS | BIS WANN". Wenn der Owner unklar ist, schreibe "[OWNER OFFEN]". Wenn ein Punkt blockiert ist, kennzeichne ihn mit `[ESCALIERT]`. Antworte auf Deutsch, knapp, ohne Ausschmückungen. User: Meeting: "Pricing Q3", Datum 2026-05-14, Teilnehmer: Lea (PM), Tom (Sales), Pia (Finance). Transkript: """Lea: Wir entscheiden heute über das Indie-Tier. Tom: Ich brauche es bis Ende Juni. Pia: Marge muss über 60 Prozent bleiben. Lea: OK, dann Indie-Tier mit 29 Euro. Tom: Ich kümmere mich um die Sales-Page. Pia: Ich prüfe die Marge bis Donnerstag.""" Output: 1. Entscheidungen 2. Action-Items 3. Offene Punkte