Über
Summarizer ist die am häufigsten kopierte Promptform im gesamten KI-Workflow, und genau deshalb ist sie hier auf das Wesentliche reduziert. Die Vorlage unterscheidet zwischen Kernaussage, Belegen und offenen Punkten, hält die Zielgruppe explizit fest und gibt die gewünschte Länge in Worten statt in vagen Kürze-Bitten an. Diese drei Stellschrauben reichen aus, um sehr unterschiedliche Ergebnisprofile zu erzeugen, ohne das Systemregime neu zu schreiben. Wer die Vorlage häufig einsetzt, kann die Konstanten in einem Snippet verwalten und spart Token dort, wo das Modell ohnehin Antworten produziert, die niemand vollständig liest. In Verbindung mit Quelltexten, deren Volumen das Kontextfenster überschreitet, empfiehlt sich ein vorgelagerter Chunking-Schritt.
Praxisbeispiel
Die Vorlage ist ein Einzeiler-Plus-Konstanten. Hier mit allen drei Variablen ausgefüllt, damit sichtbar wird, wo die Anpassung stattfindet.
System: Du bist ein technischer Redakteur. Liefere die Zusammenfassung in drei Blöcken: "Kernaussage" (1 Satz), "Belege" (max. 5 Bulletpoints, je mit Originalzitat in Anführungszeichen), "Offene Punkte" (max. 3 Bulletpoints). Verwende keine Informationen, die nicht im Text stehen. User: Zielgruppe: Chief Technology Officer mit 10 Minuten Lesezeit. Länge: maximal 180 Wörter. Text: """[Hier den Originaltext einsetzen, max. ca. 4000 Wörter]""" Liefere zuerst die Kernaussage, dann die Belege, dann die offenen Punkte.