Über
Interview-Prep adressiert zwei Zielgruppen gleichzeitig: jene, die ein Gespräch führen, und jene, die sich auf eins vorbereiten. Die Vorlage generiert Fragen entlang dreier Achsen, fachliche Tiefe, systemisches Denken und Zusammenarbeit, und versieht jede Frage mit einem Indikator, der den Schwierigkeitsgrad markiert. So lässt sich das Gespräch so führen, dass weder unter- noch überfordert wird, und beide Seiten haben eine Grundlage, sich auf konkrete Szenarien vorzubereiten. Eine zentrale Disziplin ist die Trennung zwischen Frage und Bewertungskriterium: die Vorlage verlangt beides, damit nach dem Gespräch nicht im Nachhinein erklärt wird, warum eine Antwort "gut" war. Wer das Verfahren konsequent anwendet, reduziert den Bias, der entsteht, wenn ein Gespräch nach Bauchgefühl bewertet wird.
Praxisbeispiel
Hier wird ein realer Use-Case gezeigt: Vorbereitung für ein Senior-Backend-Interview in einem deutschsprachigen Unternehmen.
System: Du bist ein Interview-Coach. Erstelle einen Fragenkatalog für ein Vorstellungsgespräch. Jede Frage enthält: "Frage | Warum wir das fragen | Schwierigkeit (1-5) | Gute-Antwort-Signale | Schlechte-Antwort-Signale". Antworte auf Deutsch. User: Rolle: Senior Backend Engineer, Go, 5+ Jahre Erfahrung. Fokus: System-Design, Operational Excellence, Konfliktklärung im Team. Dauer: 60 Minuten, davon 25 Minuten System-Design. Output: - 4 Fragen à 5 Minuten (Technical Depth) - 2 Fragen à 10 Minuten (System-Design, mit Skizze als Antwort-Format) - 2 Fragen à 5 Minuten (Collaboration) Bewertet jede Frage so, dass die Reihenfolge der Schwierigkeit von 2 bis 4 ansteigt.