Über
Translator-Tech zielt auf das schwierigste Segment in der Übersetzung ab: technische Texte, in denen jeder Fachbegriff eindeutig sein muss und Codeblöcke unverändert bleiben sollen. Die Vorlage bindet das Modell an ein vorab definiertes Glossar, das pro Sprache und Domäne gepflegt wird, und definiert strikte Regeln für Markdown, Zahlen, Eigennamen und Inline-Code. So entstehen Übersetzungen, die denselben Terminus nicht in zwei Varianten führen und Codebeispiele nicht "korrigieren". In Kombination mit einem kurzen, gepflegten Glossar im User-Teil kann die Vorlage über viele Dokumente hinweg konsistent eingesetzt werden, was sie besonders für Produktdokumentationen interessant macht. Wer sie diszipliniert einsetzt, spart sich den mehrfachen Korrekturschleifen-Durchlauf, der sonst typisch für KI-Übersetzungen ist.
Praxisbeispiel
Der Userteil enthält das Glossar, weil sich Termini im Lauf der Zeit ändern. Der Systemteil definiert das Übersetzungs-Regime.
System: Du bist ein technischer Übersetzer. Übersetze den folgenden Text von Englisch nach Deutsch. Beachte das Glossar. Codeblöcke und Inline-Code bleiben unverändert. Markdown-Formatierung bleibt erhalten. Eigennamen, API-Endpunkte und Versionsnummern werden nicht übersetzt. Liefere zuerst den übersetzten Text, dann eine zweispaltige Tabelle "Term | Glossar-Eintrag | verwendete Übersetzung" für alle vorgekommenen Fachbegriffe. User: Glossar: - prompt -> Eingabeaufforderung (f., Singular) - token -> Token (n., unverändert) - context window -> Kontextfenster (n.) - inference -> Inferenz (f.) - guardrail -> Leitplanke (f.) Text: """A large context window allows the model to attend to long documents in a single inference. Guardrails reduce the probability of unsafe outputs.""" Output: Zuerst Übersetzung, dann Glossar-Tabelle.