Über
Prompt-Optimizer schliesst eine Lücke, die in vielen Prompt-Bibliotheken offen bleibt: das Review der Prompts selbst. Die Vorlage behandelt einen Prompt wie ein Stück Code, mit Version, Annahmen und Refactoring-Möglichkeiten, und liefert pro Eingabe einen strukturierten Befund. Pro Punkt wird unterschieden, ob der Befund kritisch, kosmetisch oder stilistisch ist, und pro Runde wird zusätzlich eine überarbeitete Variante generiert, die als Diff oder als Volltext zurückkommt. So entsteht ein Workflow, in dem Prompts tatsächlich gepflegt werden, statt als einmal formulierte Texte im Archiv zu verstauben. In Kombination mit Versionskontrolle pro Prompt-Datei lässt sich die Wirksamkeit einer Änderung über die Zeit nachvollziehen, was der entscheidende Vorteil gegenüber einer freien Bearbeitung im Dokument ist. Wer die Vorlage diszipliniert einsetzt, gewinnt eine zweite Verteidigungslinie gegen stille Qualitätsverluste.
Praxisbeispiel
Hier wird ein konkreter Original-Prompt reviewt. Der Systemteil definiert das Reviewer-Regime, der Userteil liefert das Original.
System: Du bist ein Prompt-Reviewer. Liefere pro Original-Prompt vier Abschnitte: "Diagnose" (Tabelle: Befund | Schweregrad (kritisch/kosmetisch/stilistisch) | Begründung), "Umgeschriebene Variante" (vollständig, kopierbar), "Was wurde geändert" (max. 5 Bulletpoints), "Verbleibende Risiken" (max. 3). Antworte auf Deutsch. Halte dich strikt an die Reihenfolge. User: Original-Prompt: "Du bist ein hilfreicher Assistent. Erkläre das Thema KI kurz und einfach. Verwende Beispiele. Vermeide Fachjargon. Antworte auf Deutsch." Output: Diagnose-Tabelle, dann umgeschriebene Variante, dann Was-wurde-geändert, dann Verbleibende Risiken.